7 Gründe für eine Mitgliedschaft - Werden Sie Mitglied!

  • Thomas Eigenthaler

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wer in der Steuer- bzw. Finanzverwaltung als Beamtin oder Beamter bzw. als Tarifbeschäftigte oder als Tarifbeschäftigter tätig ist, hat sich einem besonderen Beruf verschrieben. Innerhalb des Öffentlichen Dienstes haben wir eine ganz spezielle Funktion, weil wir uns um die Einnahmen des Staates und um sein Vermögen kümmern. Ohne unsere kompetente Arbeit wäre der Staat nicht so leistungsfähig, wie er es in der Nachkriegsgeschichte geworden ist. Ohne uns, ohne die Einnahmenverwaltung könnte die Politik nichts gestalten. „Ohne Moos“, ist bekanntlich ja nichts los! Dies gilt auf Bundes- wie auf Landesebene. Und über die Gewerbesteuer und die Grundsteuer, deren Besteuerungsgrundlagen wir in den Finanzämtern ermitteln, sorgen wir uns sogar um die Kommunalfinanzen. Wer kann sonst noch auf eine solche Aufgabenbreite und eine so hohe Verantwortung für das Gemeinwesen verweisen? Und Sie, liebe Kollegin, lieber Kollege, sind ein wichtiger Teil dieser besonderen Verwaltung.

Nun könnte man denken, uns schlägt deswegen ein besonderes Maß an Wertschätzung entgegen. Das ist leider nicht der Fall. Die Bürger respektieren uns in aller Regel und bescheinigen uns in Umfragen auch eine kompetente und gute Leistung. Aber wer zahlt schon gerne Steuern? Manch ein Steuerpflichtiger verweigert sich sogar ganz, so dass wir mit Zwangsmitteln vorgehen müssen. Diese Interessenlage sichert uns verständlicherweise keinen Spitzenplatz in der Beliebtheitsskala. Und die allermeisten Politiker geben lieber Geld aus, als sich mit voller Kraft und dem Ausdruck echter Wertschätzung hinter die Einnahmenverwaltung zu stellen. Für viele Bürger sind die Beschäftigten in den Ämtern und Behörden „der Staat“, mit dem man vielleicht unzufrieden ist und den man vor Ort pauschal kritisieren kann.

Andere Bereiche haben so etwas wie eine „natürliche Lobby“. Der Bürger wünscht sich ein hohes Maß an Sicherheit und fordert deshalb viele Polizeibeamte. Eltern wünschen sich viele Lehrer, weil sie sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen. Solch eine breite gesellschaftliche Lobby fehlt uns! Und deshalb müssen wir die Dinge selbst in die Hand nehmen. Und das Instrument hierfür ist eine starke, verantwortungsbewusste Fachgewerkschaft der Finanzverwaltung:
die DEUTSCHE STEUER-GEWERKSCHAFT!

Wir kennen uns im fachlichen Bereich aus, und wir kennen unsere Verwaltungsstrukturen. Viele von uns sind in der Personalratsarbeit tätig und wissen auch von daher, wo der Schuh bei uns drückt. Bis auf mich, den Vorsitzenden des Dachverbandes, sind alle bei uns ehrenamtlich tätig. Dies sichert zum einen ganz besondere Nähe zu Ihnen. Zum anderen ist dies ein verantwortungsvoller Umgang mit den Mitgliedsbeiträgen. Nicht mit lautem Getöse sondern in täglicher Sacharbeit verschaffen wir uns Gehör, um die berechtigten Anliegen unserer Kollegenschaft vorzubringen und für konkrete Verbesserungen zu kämpfen. Zusammen mit unserem Dachverband, dem Deutschen Beamtenbund und Tarifunion, kämpfen wir für

  • eine leistungsgerechte Bezahlung mit einer regelmäßigen Anpassung
  • für bessere Beförderungsmöglichkeiten sowie für bessere Eingruppierungen im Tarifbereich
  • für eine angemessene Beihilfe im Krankheits- und Pflegefall
  • für die Versorgung im Alter bzw. für Hinterbliebene.

Mit unserer Frauenvertretung kümmern wir uns um die spezifischen Anliegen der weiblichen Beschäftigten, wo das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ in vielen Verästelungen (Teilzeit, Heimarbeit, beruflicher Wiedereinstieg) eine ganz große Rolle spielt. Und mit unserer DSTG-Jugend haben wir eine schlagkräftige Jugendorganisation, die uns in eine gute gewerkschaftliche Zukunft führen wird. Mit einer Seniorenvertretung werden wir uns auch verstärkt für die speziellen Anliegen unserer Ruheständler engagieren. Wo steht geschrieben, dass ein dienstlicher Ruhestand auch einen gewerkschaftlichen Ruhestand bedeutet? Hier werden wir neue Wege gehen.

Vor allem der DSTG-Dachverband in Berlin kümmert sich um die politische Vertretung in der Hauptstadt. Hier gilt es, Kontakt zu halten zur Politik, zu Ministerien und Verwaltungen, zu einer verzweigten Medienlandschaft (Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen, Online-Dienste) sowie zu anderen Verbänden. Hier kämpfen wir für ein gerechtes und besseres Steuerrecht, für Vereinfachungen, damit der Umfang der Arbeit erträglicher wird. Wir tun dies mit dem exklusiven Sachverstand einer Fachgewerkschaft, welcher sich über fast sieben Jahrzehnte aufgebaut hat. Wenn es um Finanz- und Steuerfragen geht, sind wir in Berlin und in den Landeshauptstädten der erste Ansprechpartner. Das ist so, weil es uns nicht um persönliche Interessen geht, sondern wir so etwas wie „objektiver Sachwalter“ sind. Parteipolitische Interessen verfolgen wir ausdrücklich nicht. Das ist in unserer Satzung so festgeschrieben.

Unsere Arbeit für die Kollegenschaft ist nur möglich, wenn wir viele treue Mitglieder haben. Viele gehören – oft seit Jahrzehnten – zu uns und beweisen damit ihre Solidarität und ihre Verbundenheit. Das tut gut, und dafür sind wir sehr dankbar. Aber vielleicht stehen Sie, liebe Kollegin, lieber Kollege noch abseits, sind vielleicht skeptisch, schwanken noch, ob Sie uns folgen wollen? Sie wollen wir ermuntern, unsere Angebote zu prüfen. Sprechen Sie bitte mit unseren Verantwortlichen, wenn Sie Fragen haben. Wir freuen uns über jedes Interesse, über jeden Kontakt. Wir bitten um Ihr Vertrauen, um ihre mitgliedschaftliche Unterstützung, ja um Ihre Solidarität! Auf dieser Website können Sie dies sogar mit einem Online-Beitritt tun. Wenn Sie sich für uns entscheiden, dann danke ich Ihnen schon heute sehr herzlich dafür.

In kollegialer Verbundenheit
Ihr

Thomas Eigenthaler
Bundesvorsitzender


Mitglied werden Sie bei dem Landes- oder Bezirksverband, in dem sich Ihre Arbeitsstelle befindet. Über die Landes- und Bezirksverbände erhalten Sie ein Aufnahmeformular und können sich im Vorfeld über Leistungen und die Höhe des Mitgliedsbeitrages informieren.

Gern leiten wir Ihren Informationswunsch mittels unseres Online-Formulars an den für Sie zuständigen Mitgliedsverband weiter.

Als DSTG-Mitglied profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen und Leistungen:

  1. Solidargemeinschaft
    Ihre Interessen werden von einer durchsetzungsstarken Solidargemeinschaft mit 70.000 Mitgliedern wirksam vertreten
  2. DSTG magazin
    Kostenlos erhält jedes Mitglied das DSTG magazin. Mit der 10 Mal im Jahr erscheinenden Zeitschrift erhalten Sie Informationen zu berufsspezifischen und steuerrechtlichen Fragen aus erster Hand. Dazu gehören auch aktuelle steuerliche Fachinformationen durch die Steuer-Warte
  3. Rechtschutz
    Die DSTG gewährt ihren Mitgliedern kostenlosen Rechtschutz für Fälle, die in Zusammenhang mit der beruflichen oder gewerkschaftlichen Tätigkeit stehen
  4. Seminare und Schulungen
    Ihren Mitgliedern ermöglicht die DSTG die Teilnahme an zahlreichen interessanten Seminaren und Personalratsschulungen, die von der dbb akademie durchgeführt werden
  5. Unterstützung in berufsspezifischen Belangen
    Neben Rechtschutz in beruflichen Rechtstreitigkeiten steht Ihnen als Mitglied jederzeit Beratung und Unterstützung in beamten- und tarifrechtlichen Fragestellungen zu
  6. Spezielle Angebote des DSTG-Verlages
    Mitglieder profitieren unter anderem vom vergünstigten Einkauf steuerlicher Fachliteratur aus der „Grünen Reihe“
  7. Angebote des dbb vorsorgewerkes
    Weil die DSTG Mitgliedsgewerkschaft des dbb beamtenbund und tarifunion ist, stehen Mitgliedern zahlreiche Vorteilsangebote starker Partner über das dbb vorsorgewerk offen. Dieses Angebot sichert günstige Konditionen mit qualifizierter Beratung.

Die Organisation der DSTG basiert sehr stark auf dem ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder. Aus diesem Grund ist es der DSTG möglich, den Mitgliedsbeitrag trotz der Vielzahl der Leistungen mitgliederfreundlich zu gestalten

 

Bildquellen:
Banner: DSTG Hessen
Chronik Tarifkommission: Frank Radel / pixelio.de
Einkommenstabellen: Jürgen Oberguggenberger / pixelio.de
Jugend: MS / pixelio.de
Mitglieder Tarifkommission: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Rechtsschutz: Dieter Schütz / pixelio.de
Senioren: Petra Bork / pixelio.de
Veranstaltungen (Frauen): Rainer Sturm / pixelio.de
Recht & Geschlecht: Thorben Wengert / pixelio.de