Aufmacher
20. Februar 2017

Nach der Tarifeinigung: DSTG fordert zeit- und wirkungsgleiche Übertragung ohne Wenn und Aber!

Einkommensrunde 2017Nach dem Abschluss der Tarifverhandlungen mit den Ländern hat DSTG-Bundesvorsitzender Thomas Eigenthaler im Hinblick auf die Tarifbeschäftigten in der Finanzverwaltung ein positives Fazit gezogen. „Der vereinbarte Mindestbetrag (75 Euro/Monat) wird vor allem im unteren und mittleren Tarifbereich zu einem spürbaren Plus im Geldbeutel führen“, so der DSTG-Vorsitzende. In einem zweiten Schritt gehe es jetzt um eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung der Ergebnisse auf die Besoldungs- und Versorgungsempfänger – und zwar „ohne Wenn und Aber“, betonte der DSTG-Chef. Denn mit der Tarifeinigung sei die Einkommensrunde 2017 noch nicht beendet, unterstrich Eigenthaler mit Blick auf den Beamtenbereich. Die Verhandlungspartner hatten sich am 17. Februar in Potsdam auf eine Erhöhung der Entgelte zum 1. Januar 2017 um 2,0 Prozent, mindestens aber 75 Euro monatlich und zum 1. Januar 2017 um weitere 2,35 Prozent geeinigt.
9. Februar 2017

Warnstreikwelle: Beschäftigte der Finanzverwaltung tragen auch in Nürnberg ihren Protest auf die Straße

Eine Woche vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der Länder haben die Beschäftigten der Finanzverwaltung ihren Protest gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber erneut auf die Straße getragen. Als Teil einer bundesweiten Warnstreikwelle folgten am 9. Februar in Nürnberg mehr als 2000 Beschäftigte, darunter zahlreiche Mitglieder der Bayerischen Finanzgewerkschaft (bfg), dem dbb-Aufruf zu einer Protestveranstaltung. Die Rednerinnen und Redner appellierten an die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), endlich ein verhandelbares Angebot vorzulegen.

dbb News

2. Februar 2017

DSTG fordert mehr Steuergerechtigkeit in Deutschland

Gewerkschaftsvorsitzender Eigenthaler: „Allein die Erhöhung des Spitzensteuersatzes ist noch keine Steuerreform“

Thomas EigenthalerIm Rahmen der Radiosendung „Redezeit“ des NDR Radios zum Thema „Kritik am Steuersystem – zahlen die Vermögenden zu wenig?“ (1. Februar) forderte DSTG-Bundesvorsitzender Thomas Eigenthaler ein deutlich höheres Maß an Steuergerechtigkeit in Deutschland. Dazu bedürfe es nicht nur vernünftiger und verständlicher Steuergesetze, sondern auch eines gleichmäßigen und wirkungsvollen Steuervollzuges. Er sprach sich zudem für eine strukturelle Reform des Steuerrechts aus, die mehr sein müsse als eine isolierte Diskussion über den Spitzensteuersatz. Eigenthaler kritisierte, dass das Thema Steuervereinfachung von der Politik in den letzten 10 Jahren weitgehend ad acta gelegt wurde. Auch müsse die Abgeltungssteuer abgeschafft werden. Sie privilegiere auf ungerechtfertigte Weise eine von sieben Einkunftsarten.
31. Januar 2017

Spitzengespräch im Bundesfinanzministerium

DSTG warnt vor Kollaps der Bewertungsstellen – Fortschritt beim elektronischen Abruf von Kfz-Daten

Spitzengespräch im BundesfinanzministeriumZu einem steuerpolitischen Meinungsaustausch traf sich am 26. Januar eine DSTG-Delegation unter Leitung des Bundesvorsitzenden Thomas Eigenthaler mit dem für Steuerfragen zuständigen Amtschef des Bundesfinanzministeriums, Staatssekretär Johannes Geismann. An der Unterredung nahmen weitere hochrangige Beamte des Hauses teil. Staatssekretär Geismann vertrat Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, der verhindert war. Neben steuerlichen Fragen stand auch der Wunsch der DSTG nach vertiefter Zusammenarbeit mit dem BMF in Fragen der Ausbildung qualifizierten Nachwuchses auf der Tagesordnung.

 

Bildquellen:
Banner: DSTG Hessen
Chronik Tarifkommission: Frank Radel / pixelio.de
Einkommenstabellen: Jürgen Oberguggenberger / pixelio.de
Jugend: MS / pixelio.de
Mitglieder Tarifkommission: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Rechtsschutz: Dieter Schütz / pixelio.de
Senioren: Petra Bork / pixelio.de
Veranstaltungen (Frauen): Rainer Sturm / pixelio.de
Recht & Geschlecht: Thorben Wengert / pixelio.de