Viele positive Eindrücke beim Berlin-Besuch des DSTG-Bezirksverbands Württemberg

Berlin-Besuch des DSTG-Bezirksverbands Württemberg
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Im Rahmen einer politischen Bildungsreise in die Bundeshauptstadt Berlin besuchte eine Delegation des DSTG-Bezirksverbands Württemberg auch die DSTG-Bundesgeschäftsstelle. Dort wurden die Teilnehmerinnen und Teilneh-mer vom DSTG-Bundesvorsitzenden Thomas Eigenthaler begrüßt, der einen detaillierten Einblick in die inhaltliche Schwerpunkte und zeitliche Abläufe seiner Arbeit gab. Für den gebürtigen Stuttgarter, der über jahrzehntelange Erfahrungen in der Finanzverwaltung Baden-Württembergs verfügt, glich der Besuch aus dem „Ländle“ einem Heimspiel. Am Beispiel einer typischen Arbeitswoche veranschaulichte er das breit gefächerte Spektrum seiner Aufgaben. Wer im „politischen Berlin“ wahrgenommen werden wolle, müsse laut und deutlich seine Stimme erheben und könne die Interessen nur wirksam vertreten, wenn er Vertrauen gewinne. Das gelte für Politik, Verwaltung, andere Verbände und Medien gleichermaßen.

Sein Anspruch sei es, für die DSTG „Markenpflege“ zu betreiben und den Charakter als Fachgewerkschaft hervorzuheben. Im Zusammenspiel zahlreicher Akteure sei es eine tägliche Herausforderung, von der Notwendigkeit einer vernünftigen Finanzpolitik zu überzeugen und die Arbeit der Beschäftigten in den Finanzämtern als Teil einer unverzichtbaren Einnahmeverwaltung darzustellen, die mit einem gleichmäßigen und gerechten Vollzug der Steuergesetze das Fundament staatlichen Handelns bilden.

Aber auch die Mitglieder an der Basis seien gefordert, durch ihre Aktivitäten wie zum Beispiel die Teilnahme an Demos Präsenz zu zeigen, damit der Eindruck entstehen könne, dass die DSTG mobilisiere und kampagnenfähig sei. Nur mit einer breiten Unterstützung innerhalb dieser über 70.000 Mitglieder starken Organisation werde die DSTG als repräsentative Sachwalterin der Beschäftigteninteressen registriert. Beispielhaft sei das zuletzt am „Tag der Steuergerechtigkeit“ gelungen, an dem bundesweit eindrucksvoll demonstriert geworden sei, dass die Kolleginnen und Kollegen für eben diese Steuergerechtigkeit – ein von ihm kreiertes Schlüsselwort in der politischen Auseinandersetzung – einstehen.

Als weitere unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg bezeichnete Eigenthaler exzellente Kontakte zu den Medien. In einer immer unübersichtlicher werdenden Medienlandschaft mit hoher Marktkonzentration, in der - gerade in jüngeren Altersgruppen - die Online-Produkte zu Lasten der Printmedien wachsende Bedeutung erhielten, müsse er sich daran messen lassen, komplizierte Sachverhalte innerhalb kürzester Zeitfenster allgemeinverständlich darzustellen. Besonders anspruchsvoll seien Live-Interviews im Radio, bei denen die Möglichkeit einer nachträglichen Korrektur von Aussagen nicht bestehe. Es gleiche einem „Ritterschlag“, in der sogenannten „Prime Time“ der Nachrichtensendungen gewissermaßen auf den Punkt in 20 Sekunden eine prägnante Botschaft zu vermitteln.

Durchsetzungskraft lebe nicht zuletzt von der Zusammenarbeit innerhalb der Gremien der DSTG, aber auch mit den anderen rund 40 Verbänden und Gewerkschaften innerhalb der Dachorganisation dbb beamtenbund und tarifunion, betonte Eigenthaler. Von der DSTG als größerer Fachgewerkschaft werde ständige Präsenz und regelmäßige Kontaktpflege erwartet.

Mit einem „prall gefüllten Terminkalender“, stelle es ihn letztlich zufrieden, wenn die DSTG als maßgebliche Stimme für Steuergerechtigkeit gehört werde und sich die Beschäftigten gut vertreten fühlten, so Eigenthaler abschließend. Dieses Ergebnis könne nur mit dem Rückenwind der Unterstützung und des Vertrauens an der Basis erzielt werden. Mit vielen positiven Eindrücken von einer hochmotivierten, engagierten Arbeit in der DSTG setzte die Delegation des DSTG-Bezirksverbands Württemberg nach einem gemeinsamen Rundgang durch das dbb forum ihr Besuchsprogramm in der Bundeshauptstadt fort.

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