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Renten steigen zum 1.7.2016 um über 4 Prozent - Stärkstes Rentenplus seit 23 Jahren

Zum 1.7.2016 werden die Renten in Westdeutschland um 4,25 Prozent und in den neuen Ländern um 5,95 Prozent angehoben. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 94,1 Prozent seines Westwertes (bisher: 92,6 Prozent). Der Rentenwert steigt in Westdeutschland von aktuell 29,21 Euro auf 30,45 Euro und in den neuen Bundesländern von 27,05 Euro auf 28,66 Euro.

Der Hintergrund:
Die diesjährige Rentenanpassung stellt das stärkste Plus seit 23 Jahren dar. Die Rentner profitieren damit unmittelbar von der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt und den steigenden Löhnen, denn maßgebliche Grundlage der Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung. Die insoweit relevante Lohnsteigerung beträgt 3,78 Prozent in den alten Ländern und 5,48 Prozent in den neuen Ländern. Sie basiert auf der vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Lohnentwicklung nach den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR).

Darüber hinaus wird die beitragspflichtige Entgeltentwicklung der Versicherten berücksichtigt. Dabei kommt auch ein statistischer Sondereffekt aufgrund der Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) aus dem Jahr 2014 zum Tragen, der die anpassungsrelevante Lohnentwicklung bei der diesjährigen Rentenanpassung um rund einen Prozentpunkt steigert. Damit wird der statistische Effekt, der die letztjährige Rentenanpassung gedämpft hatte, wieder ausgeglichen. Weitere Faktoren für die Anpassung der Renten sind der sog. Nachhaltigkeitsfaktor und der "Faktor Altersvorsorgeaufwendungen".

Quelle: BMAS

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