DSTG positioniert sich bei der Hauptversammlung der dbb-Seniorenvertretung

Senioren-Chef Klaus Becht: Aktive Seniorenarbeit ist wichtiger Baustein gewerkschaftlichen Erfolges

Klaus Becht, Vorsitzender DSTG-Arbeitskreis Senioren
Foto: Klaus Becht (privat)
Klaus Becht, Vorsitzender DSTG-Arbeitskreis Senioren
Rund 50 Seniorenvertreter und –vertreterinnen trafen sich am 5. Juni in Berlin zur konstituierenden Sitzung der Hauptversammlung der neu geschaffenen dbb-Seniorenvertretung. Die Delegierten stehen jeweils an der Spitze von Seniorenvertretungen in den Fachgewerkschaften und in den Landesgliederungen des Beamtenbundes. Für die DSTG nahm der frisch gebackene Vorsitzende des DSTG-Arbeitskreises Senioren, Klaus Becht, an der Tagung teil. Becht, der derzeit noch Landesvorsitzender des DSTG-Landesverbandes Baden-Württemberg ist, wurde auf einer Sitzung des DSTG-Bundeshauptvorstandes Ende April einstimmig zum Vorsitzenden des DSTG-Arbeitskreises gewählt.

Weitere Teilnehmer aus der großen DSTG-Familie waren die langjährige frühere hessische Landesvorsitzende und ehemals stellvertretende Bundesvorsitzende, Anne Schauer, in ihrer Eigenschaft als Mitglied der Geschäftsführung der dbb-Seniorenvertretung sowie der ehemalige niedersächsische Landesvorsitzende Jürgen Hüper, der den Beamtenbund Niedersachsen repräsentierte.

Im Vordergrund der eintägigen Sitzung standen die Themen demografische Entwicklung, die Zukunft der Altersversorgung sowohl im Renten- wie im Pensionsbereich sowie für Seniorinnen und Senioren so zentrale Punkte wie Beihilfe und Pflege im Alter. Aus aktuellem Anlass wurde die Übertragung des Beschlusses zur Mütterrente auch auf die Beamtenbereich im Bund und in den Ländern eingefordert. Dies sei eine Frage der Gerechtigkeit, so der einmütige Tenor. Die Erziehung von Kindern habe nichts mit der jeweiligen Statusgruppe zu tun, so dass man eine Ungleichbehandlung nicht hinnehmen werde. In den Redebeiträgen wurde auch deutlich, dass neben Finanzierungsfragen der Altersversorgung auch das Thema „Gesundheit im Alter“ und eine verbesserte Situation im Rehabilitationsbereich zentrale Themen einer künftigen Arbeit auf Bundesebene sein werden. Hier wird sich die DSTG aktiv einbringen, um die besondere Situation Pensionäre und Rentner und Rentnerinnen aus der Finanzverwaltung darzustellen. Dort wird nämlich insbesondere bei ehemaligen Kolleginnen und Kollegen des mittleren Dienstes bzw. der unteren Entgeltgruppen so manche unqualifizierte Berichterstattung um „Luxus-Pensionen“ nur noch mit Kopfschütteln und Ärger begleitet.

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