DSTG freut sich über großen Erfolg von „Die Unverzichtbaren“

Die vom dbb beamtenbund und tarifunion initiierte und von der Deutschen Steuer-Gewerkschaft mit getragene Kampagne „Die Unverzichtbaren“ erfreut sich großer Aufmerksamkeit und erweist sich als sehr erfolgreich. Mit dieser Kampagne wird seit Mitte Dezember 2013 an tausenden Schulen, auf Plakaten und im Internet auf den Arbeitsplatz „Öffentlicher Dienst aufmerksam gemacht.

Die auf fünf Jahre angelegten Nachwuchs- und Imagewerbung soll Jugendlichen vermitteln, dass in Deutschland ein funktionierender öffentlicher Dienst unverzichtbar ist. Die Aktion wendet sich vor allem an junge Leute, die im Begriff sind, ihre berufliche Zukunft zu planen. Mit dieser Kampagne löst der dbb eine beim Gewerkschaftstag 2012 gegebene Zusage ein, aktiv an einem Demografie-Pakt mitzuwirken. Im Rahmen der Kampagne wird auch für den Beruf eines Steuerbeamten bzw. einer Steuerbeamtin geworben. Dazu hat sich der Hamburger Steuerfahnder und aktives DSTG-Mitglied Niels Vogel auf vorbildliche Weise eingebracht.
Mehr dazu unter www.die-unverzichtbaren.de.

Parallel dazu fordert die Deutsche Steuer-Gewerkschaft, dass vor allem die Bundesländer weit größere Anstrengungen als bisher unternehmen, um ein drohendes demografisches Desaster in deutschen Finanzbehörden abzuwenden. Massive Altersabgänge in den nächsten Jahren einerseits und immer weniger Schulabgänger andererseits führen zwangsläufig zu einem Ausbluten vor allem der Finanzämter, wenn nicht massiv gegen gesteuert wird. Viele Finanzämter leiden heute schon unter einem spürbaren Mangel an genügend qualifizierten Bewerbungen.

Die DSTG ruft deshalb die Verantwortlichen in den Bundesländern eindringlich dazu auf, alles zu tun, um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber zu stärken. Ständige Diskussionen um Gehälter und die Altersversorgung, Stellenstreichpläne, ja mancherorts sogar Kürzungen der Einstiegsgehälter für junge Menschen sind aus Sicht der DSTG Gift für eine erfolgreiche Nachwuchswerbung. Die Dienstherren können sich hier nicht aus ihrer Verantwortung stehlen. Die Zeit für Lippenbekenntnisse ist abgelaufen. Nun zählen nur noch Taten, und zwar sofort!

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