60. Internationales Finanzsportturnier in Nordkirchen

Deutsche Tischtennisspielerinnen und Tischtennisspieler sowie Tennisspielerinnen und Tennisspieler Europameister – Schachspieler werden Vize-Europameister

60. Internationales Finanzsportturnier in Nordkirchen
Fotos: Rolf von Bock, Henry Ordon, Ralf Neul
Auf dem Gelände der imposanten Kulisse von Schloss Nordkirchen fand in der Zeit vom 14. bis 19. Juni 2015 das 60. Internationale Finanzsportturnier statt. In den Sportarten Fußball, Schach, Tennis und Tischtennis ermitteln Beschäftigte aus den Finanzverwaltungen von Frankreich, Luxemburg, Österreich, Ungarn und Deutschland bei dem jährlich stattfindenden Turnier die Europasieger.
Angeführt wurde die deutsche Delegation von dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Finanzsporthilfe (DFSH), Markus Scholl (in Vertretung für den erkrankten DFSH-Vorsitzenden Josef Küpper), DFSH-Geschäftsführer Heinz Gewehr sowie dem stellvertretenden Geschäftsführer Mario Moeller.
Zur Eröffnung des Turniers in der ehrwürdigen Oranienburg konnte Markus Scholl Staatssekretär Dr. Rüdiger Messal (in Vertretung für NRW-Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans), den Bürgermeister der Gemeinde Nordkirchen Dietmar Bergmann, den Leiter der Fachhochschule für Finanzen und Senatsvorsitzenden Prof. Dr. Martin Stirnberg, Oberfinanzpräsident Werner Brommund (OFD NRW) und zahlreiche Ehrengäste insbesondere aus der DSTG-Familie begrüßen.

Markus Scholl stellte in seiner Eröffnungsrede heraus, dass es für die Deutsche Finanzsporthilfe eine große Ehre sei, das Jubiläumsturnier in Deutschland und insbesondere auf dem Gelände der Fachhochschule für Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen austragen zu dürfen. Sein besonderer Dank galt primär der Gemeinde Nordkirchen mit Bürgermeister Dietmar Bergmann und der Fachhochschule für Finanzen mit dem Leiter und Senatsvorsitzenden Prof. Dr. Martin Stirnberg an der Spitze für die Nutzungsmöglichkeit der wunderschönen Anlagen von Schloss Nordkirchen und die große Hilfsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachhochschule, der Gemeinde und der Vereine. Gleichzeitig dankte er NRW-Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans für die Übernahme der Schirmherrschaft.

Mit der Durchführung der Internationalen Finanzsportturniere seit nunmehr 60 Jahren leisteten die jeweiligen Organisatoren einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für ein gemeinsames Europa. Dieses Europa sei ein großartiges Geschenk, das immer wieder aufs Neue erarbeitet, bewahrt, ausgebaut und verteidigt werden müsse. „Wer Menschen mag, die Freiheit will, Errungenschaften der Aufklärung schätzt und aus der Geschichte gelernt hat, der liebt Europa. Und dazu soll das 60. Internationale Finanzsportturnier beitragen!“, so Markus Scholl zum Abschluss seiner Ansprache.
Prof. Dr. Martin Stirnberg und Bürgermeister Dietmar Bergmann begrüßten die Sportlerinnen und Sportler sehr herzlich in Nordkirchen und stellten den großen Stellenwert des Sports für ein Zusammenwachsen der Nationen heraus. Somit würden zahlreiche Möglichkeiten geboten, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Freundschaften zu intensivieren.
In seiner Grußansprache hob auch Staatssekretär Dr. Rüdiger Messal die völkerverbindende Wirkung des Sports hervor. Wenn ein Sportereignis bereits zum 60. Mal veranstaltet werde, sei dies mehr als Tradition – das sei schon Brauchtum! Der Sport begeistere Menschen in allen Ländern und Kulturen, jung wie alt, er fördere Gesundheit und Teamgeist, spreche alle Sprachen und überwinde dabei spielend Brücken. Die Idee der Internationalen Finanzsportturniere bringe nunmehr Sportlerinnen und Sportler seit sechs Jahrzehnten zusammen; daher galt sein großes Dankeschön den Veranstaltern und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen, die seit so vielen Jahren die Turniere für die Beschäftigten aus europäischen Finanzverwaltungen organisieren.
Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsfeier durch das Jugendsinfonieorchester Lüdinghausen unter Leitung von Dr. Hans Wolfgang Schneider, das durch die Auswahl der Musikstücke und deren Präsentation zum Höhepunkt der Veranstaltung avancierte und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Standing Ovations rührte.

Wie die Eröffnungsveranstaltung die Sportlerinnen und Sportler begeisterte, so schafften es die Sportlerinnen und Sportler im Rahmen der einzelnen Turniere die Zuschauerinnen und Zuschauer in ihren Bann zu ziehen und boten erstklassigen Sport auf sehr hohem Niveau. Die Turnierleiter berichten von den einzelnen Disziplinen wie folgt:

Deutsches Fußballteam lässt zahlreiche Chancen aus und landet nur auf Platz fünf

In diesem Jahr wurde der deutsche Fußball durch den Sieger des Deutschlandturniers 2014 in Hamburg, das Finanzamt Bad Homburg, vertreten. Bereits im Eröffnungsspiel gegen den Vorjahressieger Frankreich präsentierte sich die Mannschaft durch eine mannschaftlich geschlossene gute Leistung besser, als so manch einer aufgrund des Abschneidens in den Vorjahren annehmen konnte. Obwohl man die Equipe Tricolore dominierte, wurden leider zahlreiche Chancen liegen gelassen, in denen unsere Spieler immer wieder am sehr gut aufgelegten französischen Keeper scheiterten. So gingen die Franzosen im Laufe der zweiten Halbzeit sogar mit 1:0 in Führung, was angesichts der ausgelassenen Chancen unserer Elf nicht dem Spielverlauf entsprach und absolut unverdient war. In der Schlussminute konnten wir dann aber durch einen etwas glücklichen Elfmeter noch den Ausgleich durch Jannis Lerch zum Endstand von 1:1 erzielen. Am Ende des Turniers waren sich viele Beobachter einig, dass dieses Spiel das aus technischer Sicht beste Spiel des gesamten Turniers war.
Am Nachmittag des Eröffnungstages stand dann bereits das zweite Spiel unserer Kicker an. Unsere Nachbarn aus Österreich und damit der spätere Turniersieger waren der nächste Gegner. Wer auf die Trainingseinheiten der Österreicher geachtet hatte, der wusste, dass diese sich für das diesjährige Europaturnier einiges vorgenommen hatten.
Bereits am Sonntag hatten sie auf dem Kunstrasenplatz trainiert und viele Spielzüge und Kombinationen üben lassen.
Unsere Elf konnte aufgrund mehrerer Verletzungen nicht mehr an die gute Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen und verlor gegen starke Österreicher mit 0:4.
Im weiteren Turnierverlauf mussten unsere Kicker dem Verletzungspech weiter Tribut zollen, wobei sie sich leistungstechnisch angesichts der immer dünner werdenden Spielerdecke noch achtbar aus der Affäre zogen. Gegen die Ungarn gab es eine knappe 0:1- Niederlage, das Spiel gegen körperlich starke und sehr effizient spielende Luxemburger wurde mit 0:2 verloren, sodass man am Tag der Endspiele nicht mehr antreten musste und leider wie in den Vorjahren nur den fünften Platz belegte.
Im Spiel um den dritten Platz konnte sich die Luxemburger Mannschaft gegen die Mannschaft aus Frankreich mit 4:0 durchsetzen, im Endspiel besiegten die Österreicher Ungarn mit 1:0.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass der Trainer der Bad Homburger Truppe, Christian Rink, ein äußerst faires Team präsentieren konnte, das auch außerhalb des Spielfeldes mit seiner fröhlichen und sympathischen Art innerhalb der europäischen Finanzsportfamilie viele Freunde gefunden haben dürfte.
Wir danken den Turnierleitern Detlef Mohr, Tom Mostert und Claus Thelosen für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Fußballturniers.

Tennisteam holt die Europameisterschaft

Beim diesjährigen Tennisturnier gingen erstmals in der Geschichte der Internationalen Finanzsportturniere auch Damen an den Start. Es wurden daher jeweils ein Damen- und Herreneinzel sowie ein Mixed gespielt. Unser Team traf im Eröffnungsspiel auf Österreich und landete durch Vanessa Heute und Manuel Rieß einen souveränen 3:0 Erfolg.
Am zweiten Turniertag stand mit Ungarn der erste Brocken vor der Tür, aber sowohl Vanessa Heute als auch Manuel Rieß gewannen ihre Einzel jeweils in zwei Sätzen, so dass die Entscheidung bereits nach den Einzeln gefallen war. Aufgrund einer Verletzung von Manuel Rieß und mit der gesicherten 2:0-Führung spielten das Mixed dann Jessica Backhaus und Marco Kritzler. Nach hartem Kampf konnten sich die beiden mit 7:5 durchsetzen. Am Mittwoch ging es dann gegen Luxemburg und auch hier stand es nach den Einzelsiegen durch Vanessa Heute und Marco Kritzler bereits 2:0. Das im Ergebnis sekundäre Mixed ging dann ebenfalls an die beiden Einzelsieger.
Da auch Frankreich alle bisherigen Spiele mit 3:0 gewonnen hatte, stand am Donnerstag ein richtiges Finale auf dem Programm. Auch hier zeigten Vanessa Heute und der wiedergenesene Manuel Rieß keine Schwächen und gewannen Ihre Einzel in zwei Sätzen. Und damit stand Deutschland bereits vor dem Mixed als Europameister fest und konnte das hervorragende Ergebnis mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft bei dem Turnier im Jahr 2014 in Luxemburg noch toppen. Hinter Frankreich sicherte sich Österreich überraschend den dritten Platz vor Ungarn und Luxemburg.

Herzlichen Glückwunsch an die frisch gekürten Europameisterinnen und Europameister Vanessa Heute, Jessica Backhaus, Manuel Rieß und Marco Kritzler. Ein besonderer Dank geht an unseren Turnierleiter Frank Jansen und Teamchef Marco Kritzler.

Erneuter Titelgewinn durch Tischtennisteam

Bedingt durch einen Wechsel des Spielsystems im Tischtennis war eine Einschätzung über die Erfolgsaussichten im Hinblick auf die Wiederholung des überraschenden Titelgewinns aus dem Vorjahr schwer möglich.
Denn um die Integration des Frauensports auf europäischer Ebene zu fördern, wurde der Tischtennis-Wettbewerb - wie auch das Tennisturnier - dieses Jahr erstmals in Form einer gemischten Mannschaft ausgetragen. Im Rahmen des aus je zwei Herren und zwei Damen bestehenden Mannschaftsspiels werden insgesamt acht Einzel und zum Abschluss ein gemischtes Doppel ausgetragen. Dennoch gab es berechtigte Hoffnungen, dass die von Teamchef Ralf Neul nominierten Spielerinnen Karin Herrmann (LV Thüringen), Nadine Sillus (LV Nordrhein Westfalen) und Svenja Müller (LV Hessen) sowie die Spieler Marius Spohr (LV Rheinland Pfalz), Patrick Schöttelndreier (LV Niedersachsen) und Martin Schlicht (LV Hessen) um die Titelvergabe mitspielen könnten.
Dem erfolgreichen Turnierauftakt mit einem 9:0 Kantersieg gegen Luxemburg, folgten jeweils ungefährdete 7:2 Erfolge gegen Österreich und Ungarn. Wie im vergangenen Jahr musste die Entscheidung über den Titel im letzten Spiel gegen Frankreich fallen. Hier galt es einige bange Momente zu überstehen: Das erste Einzel ging verloren und Martin Schlicht lag überraschenderweise mit 0:2 Sätzen zurück. Aber mit einer tollen Moral kämpfte er sich ins Spiel zurück. Und ihm gelang nach der Abwehr von fünf Matchbällen in den folgenden Sätzen das Spiel noch erfolgreich zu seinen Gunsten zu drehen. Svenja Müller und Nadine Sillus sorgten anschließend für die erste Führung, die dann kontinuierlich und ungefährdet zum 6:3 Sieg ausgebaut werden konnte. Damit sicherte sich das deutsche Team den erstmaligen Titel des in dieser Form ausgetragenen Wettbewerbs. Besonders erwähnenswert ist, dass Nadine Sillus und Svenja Müller im gesamten Wettbewerb ungeschlagen blieben.
Herzlichen Glückwunsch an die Europameisterinnen und Europameister Karin Herrmann, Nadine Sillus, Svenja Müller, Marius Spohr, Patrick Schöttelndreier und Martin Schlicht. Und ein besonderes Dankeschön für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Turniers geht an unseren Teamchef Ralf Neul und den Turnierleiter Edgar Dörr.

Schachspieler werden Vizeeuropameister

Auch in diesem Jahr war das Schachturnier wieder hochrangig besetzt. Unter den zehn Teilnehmern waren sieben Titelträger am Start, und zwar ein Großmeister (GM), ein Internationaler Meister (IM) und fünf FIDE-Meister (FM).
Die deutsche Mannschaft mit IM Ralf Schöne (Brandenburg) und FM Hans-Joachim Vatter (Karlsruhe) gehörte neben den leicht favorisierten Ungarn mit GM Lajos Seres und FM Robert Mokcsay durchaus zum Kreis der Titelaspiranten.
Gleich in der ersten Runde unterlief FM Hans-Joachim Vatter gegen seinen luxemburgischen Gegner Alain Schartz in der Abwicklung zum Endspiel eine kleine Ungenauigkeit, die prompt zum Partieverlust führte. Diese Niederlage sollte für Hajo jedoch die einzige im weiteren Turnierverlauf bleiben.
Durch diesen unerwarteten Turnierstart des deutschen Teams waren die Chancen auf einen möglichen Titelgewinn allerdings deutlich gesunken, zumal die ungarische Mannschaft sich bis zur 4. Runde keinen Ausrutscher leistete und vor der 5. Runde bereits mit 1,5 Punkten Vorsprung das Teilnehmerfeld anführte.
FM Hans-Joachim Vatter fand nach dem ersten Spieltag jedoch wieder zu seiner gewohnt kämpferischen Form zurück und führte durch vier Siege in Folge, insbesondere durch den Sieg gegen den direkten ungarischen Konkurrenten FM Robert Mokcsay, die deutsche Mannschaft bis auf einen halben Punkt an die führende ungarische Mannschaft heran.
Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich bereits ab, dass Ungarn und Deutschland um den Titel kämpfen würden und sich der dritte Platz zwischen Frankreich und Österreich entscheidet.
Die ungarische Mannschaft punktete in der sechsten Runde jedoch wieder voll und hatte vor der letzten Runde einen relativ sicheren Vorsprung von einem ganzen Punkt.
In der letzten Runde lag jedoch die Überraschung in der Luft nachdem der ungarische GM Lajos Seres gegen seinen nominell deutlich schwächeren französischen Gegner Manuel Montabord über ein Remis nicht hinauskam und auch sein Teamkollege FM Robert Mokcsay gegen seinen österreichischen Gegner FM Gerhard Tober remisierte.
Nun bestand für das deutsche Team die kaum noch für möglich gehaltene Chance mit zwei Siegen punktgleich mit Ungarn das Turnier zu beenden und aufgrund des direkt gewonnenen Vergleichs gegen Ungarn den Titel nach Deutschland zu holen.
Während FM Hans-Joachim Vatter mit einem kämpferischen Kraftakt gegen seinen französischen Kontrahenten FM Pierre-Yves Toulzac gewinnen konnte, musste sich IM Ralf Schöne gegen seinen luxemburgischen Gegner Yves Schlüter in einer technischen Remis-Stellung mit einem Unentschieden zufrieden geben.
Folglich errang die ungarische Mannschaft mit 12 Punkten den Titel vor der zweitplatzierten deutschen Mannschaft mit 11,5 Punkten.
Diese beiden Mannschaften stellten auch mit GM Lajos Seres und IM Ralf Schöne die einzigen ungeschlagenen Spieler des Turniers.
Dritter des Turniers wurde Frankreich, das mit sechs Punkten die punktgleiche österreichische Mannschaft aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs auf den vierten Platz verweisen konnte; gefolgt von Luxemburg mit 4,5 Punkten auf Platz fünf.
Hervorzuheben ist, dass FM Hans-Joachim Vatter trotz seines missglückten Starts am ersten Spieltag sich die inoffizielle Einzelmeisterschaft mit sechs Punkten aufgrund der besseren Wertungszahl knapp vor den punktgleichen ungarischen Spielern GM Lajos Seres und FM Robert Mokcsay zum insgesamt zehnten Mal sicherte.
Herzlichen Dank an die Turnierleiter Friedhelm Binger, Alfred Richters und Dietmar Teller, die sich äußerst zufrieden mit der sehr angenehmen Turnieratmosphäre zeigten und vor allem die spannenden und fairen Partien lobten.

Stimmungsvoller Nationenabend

Mit dem abschließenden Nationenabend und der Siegerehrung konnte das gesamte deutsche Organisationsteam ein rundum gelungenes Turnier würdig und feierlich ausklingen lassen. Markus Scholl stellte in seiner Abschlussrede heraus, dass es das große Ziel gewesen sei, die europäischen Freundschaften zu fördern, zu leben und ein guter Gastgeber zu sein. Es würde ihn und das gesamte Team mit großer Freude erfüllen, wenn dies gelungen sei und es den Sportlerinnen und Sportlern sowie den offiziellen Gästen in Nordkirchen gefallen habe.

Mit einem herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des 60. Internationalen Finanzsportturniers wesentlich beigetragen haben und den besten Wünschen für eine gute Heimreise verabschiedete Markus Scholl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Wiedersehen im nächsten Jahr in Ungarn.

In der Nationenwertung konnte das Team Deutschland einen hervorragenden dritten Platz erzielen. Und mit ein wenig Glück wäre sogar der zweite Platz möglich gewesen. Alle Sportlerinnen und Sportler zeigten sehr starke Leistungen und konnten den im vergangenen Jahr in Luxemburg gewonnenen Respekt und Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigen.

Tabelle2

Das 60. Internationale Finanzsportturnier in Deutschland bildete gleichzeitig den Abschluss dieses Zyklusses, in deren Verlauf sich das ungarische Team mit 189 Gesamtpunkten den ersten Platz sicherte.

Tabelle2

Ungarn hat das Internationale Turnier im Jahr 2011 zum zweiten Mal in Folge ausgetragen, weil das ursprünglich vorgesehene Gastgeberland Griechenland bereits 2009 wegen der Wirtschaftskrise seine Teilnahme und Turnierausrichtung auf unbestimmte Zeit zurückgezogen hat. Auch Belgien musste aus finanziellen Gründen auf eine weitere Turnierteilnahme im Jahr 2013 verzichten.

 

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